|
Dienstag, 25. Mai 2010 MS
Mit dem Sommer in die Summerdays - am 4./5./6. Juni!
Auch dieses Jahr organisiert Thomas Dürst von www.stein-sign.ch die inzwischen schon zur Tradition geworden Summerdays. Von der Lobby mit dabei: Markus Heiniger (Freitag, 4. Juni, 20.30 Uhr) sowie Jacqueline Schlegel & Geert Dedapper (Samstag, 5. Juni, 20.30 Uhr). Nebst Musik gibt es auch Kunst und Kulinarisches zu geniessen.
Wann: Freitag, 4. Juni, 14.00 – 24.00 Uhr / Samstag, 5. Juni, 10.00 – 24.00 Uhr / Sonntag, 6. Juni, 10.00 – 18.00 Uhr
Wo: Bürenstr. 8, 3293 Dotzingen
Weitere Infos entnehmen sie bitte den Flyern (Vordeseite / Rückseite).
zum Anfang

Montag, 24. Mai 2010 MS
Pressespiegel: Stefan Heimoz und „D'Pyramide“
Bereits am 14. April berichteten wir über Stefan Heimoz neue CD „D'Pyramide“. Kaum war die silberne Scheibe getauft, wurde sie nicht nur gekauft, sondern erhielt auch die Aufmerksamkeit der Presse. So geschehen am 30. April 2010 als der Frutigländer ein Portrait des Berner Liedermachers veröffentlichte. Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre! (Download des PDF-Files.)
Zu hören ist Stefan Heimoz auch im DRS1-Regionaljournal über den Niesen und den Maler Bendicht Friedli. (Link zur Sendung.)

zum Anfang

Dienstag, 4. Mai 2010 MS
Die Chansonade – auch dieses Jahr ein voller Erfolg!
Zum zweiten Mal organisierte die LiederLobby an der ktv-Börse in Thun die Chansonade, eine Kleinbühne, die Mitgliedern der Lobby sowie anderen LiedpoetInnen der Schweiz offen steht. Auch dieses Jahr war die Beteiligung riesig: an zwei Tagen waren auf der Bühne 25 Acts mit über 40 KünstlerInnen zu sehen. Die Chansonade war damit praktisch ausgebucht und fast non-stop und im Halbstundentakt konnte man so eine breite Palette an Schweizer KünstlerInnen kennen lernen.
Die LiederLobby bedankt sich bei allen Mitwirkenden - hinter und auf der Bühne - sowie insbesondere auch beim ktv für das gute Gelingen und freut sich bereits jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!
zum Anfang

Dienstag, 27. April 2010 MS
CHANSONADE 2010 : Volles Programm an zwei Tagen !
Wie bereits an der letzten Künstlerbörse organisiert die LiederLobby unter dem Titel „Chansonade“ eine Kleinbühne, auf welcher Mitglieder und andere Liedermachende der Schweiz auftreten. Bereits jetzt haben sich für diesen Event über 20 KünstlerInnen angemeldet. Im Halbstundentakt besteht so die Möglichkeit, aus dem Vollen zu schöpfen und eine breite Palette an Schweizer Liederschaffenden kennen zu lernen. Gerne erwarten wir Sie also an der Künslterbörse des ktv - dieses Mal auf dem Expo Gelände in Thun - vom 30. April bis 2. Mai.
Programm
|
Freitag:
12.30 – Peter Hunziker / 14.30 – SiJamais / 15.00 – Alex Seiler / 15.30 – Pidu und ich / 16.00 – Marco Zappa & Renata Stavrakakis / 16.30 – Flipper Schönenberger / 17.00 – Mirja u Minnig / 17.30 Tschou zäme / 18.00 – Samuel Burger / 18.30 – Beat Daxinger / 19.00 – Ende der Veranstaltung |
Samstag:
12.00 – René Suter / 13.00 – Markus Rüeger / 13.30 – Laurin Buser / 14.00 – SongReiter / 14.30 – Marcel Schmuki / 15.00 – dr Glood / 16.00 – Aernschd Born / 16.30 – The flyingmonkey / 17.00 – Jacqueline Schlegel / 17.30 – Matt / 18.00 – Carla Buntin / 18.30 – Christian Tschanz + Andreas Kühnrich / 19.00 – Ende der Veranstaltung |
Es hat noch einige freie Plätze. Interessierte KünslterInnen können sich gerne bei uns melden.
zum Anfang

Dienstag, 27. April 2010 MS
"Voumond" - die neue CD von Silas Buergi
Bereits am 14. April haben wir über zwei CD-Neuerscheinungen aus der LiederLobby berichtet. Am kommenden Mittwoch, den 28. April, feiert nun Silas Bürgi CD-Taufe mit „Voumond“.
So wie der Erdtrabant die Menschen in seinen Bann zieht, das Meer durch Ebbe und Flut bewegt, so zieht auch Silas Bürgis drittes Studioalbum „Voumond“ den Hörer magisch an und lässt ihn durch die Lieder „(ver)wandeln“. Eine Vollmondnacht, in welcher der Hörer, vom fröhlichen Menschen zum heulenden Werwolf mutierend, aufschreit durch die Verzweiflung und die Wut, welche das „Zigeunerlied“ auslöst. Mystik, Leidenschaft, Traumwelt und Sehnsucht der Vollmondnacht kommen bei „Frida“ zum Vorschein. „Weisch“ lädt zu einem Tanz im Mondschein ein, bei „Versproche“ darf geschlendert, gepfiffen und (natürlich auch) versprochen werden. „Dr erschti Schnee“ glitzert im Lichte des Vollmonds, während man sich am Kaminfeuer der Romantik und Liebe hingibt. „Erinnerige“ trauert melancholisch-nostalgisch dem schwindenden Vollmond-Licht nach. Das einzigartige Duett von Silas Stimme und Slädus Gitarre in „Mängisch“ fesselt magisch – bevor man mit dem „Lompeliedli“ die ganze Vollmondnacht durchfeiert ...
So wie die Sterne am Himmelszelt wird „Voumond“ von namhaften Musikern der CH-Szene vervollständigt. So sind auf diesem bis dahin berührendsten, persönlichsten und vielseitigsten Album von Silas Bürgi der Gitarrist Zlatko „Slädu“ Perica (Gölä, Bligg), der Pianist Martin Villiger (Salto Natale), der Akkordeonist Geert Dedapper (Mad Manousch, Dodo Hug) sowie am Schlagzeug und am Bass Walter & Peter Keiser (die Keisertwins) zu hören. Den „Voumond“ ins richtige Licht rückte Produzent Rolf Riedweg (Gölä). (Pressetext)
Die Plattentaufe findet am 28. April 2008 im Haberhaus in Schaffhausen statt – passend zum Vollmond und gleichzeitig Silas Geburtstag.
Für diesen speziellen Event wünschen wir ihm viel Erfolg!
zum Anfang

Mittwoch, 14. April 2010 MS
Alles neu macht der April – die CD-Taufen der LiederLobby
Im Monat April feiern gleich mehrere Mitglieder der LiederLobby ihre CD-Taufe (siehe Terminkalender). Im Folgenden stellen wir die CDs von Peter Hunziker und Stefan Heimoz etwas genauer vor.
"Lästerlich, liederlich & unverblühmt" von Peter Hunziker
Vierzehn Jahre nach seiner letzten offiziellen CD „Schwarzer Humor gegen den grauen Alltag“ wagt sich der Berner Bänkelsänger und Liedermacher Peter Hunziker an eine neue CD. Diesmal erscheint die CD in bunter, fröhlicher Aufmachung und animiert zum Hören. Aber täuschen lassen darf man sich nicht: Die Texte sind wie immer satirisch – frech, witzig und regen zum Nachdenken an. Einzelne Zeilen bleiben haften wie die Widerhaken kleiner Samenkapseln und erwecken ein Lächeln.
Dass die bekannte Moritat von Mackie Messer am Anfang steht, ist gewollt, wird doch gleich noch eine Zusatzstrophe aus dem Jahre 1930 nachgeliefert: ... „ach wie kommt der Mensch zu Zaster, in Kontoren, kühl wie Eis, geht der Bankier, Mackie Messer, den man nicht fragt, aber der es weiss!“ Und so sind wir mitten in der Aktualität von Abzockerei und Bankgeheimnis!Auch die Texte von Erich Kästner haben nichts an Aktualität eingebüsst, z.B. die kleine Rechenaufgabe (ein Song gegen gewisse „Nullen“). In „Sachliche Romanze“ wurde auf moderne Art, fast jazzig, die Udo Lindenberg-Melodie auf das Orchestrone programmiert. Ebenfalls bemerkenswert ist das Abendlied des Kammervirtuosen, das vorher überhaupt noch nie gesungen worden war.Verschiedene Texte begleitet Hunziker mit seiner Orguinette (14 Tonstufen), einem Instrument, zu dem er die meistens selbst komponierten Melodien mit dem Japanmesser ausschneidet.Die CD kann per E-Mail bei peter@baenkelsaenger.ch für Fr. 22.- bestellt werden. Weitere Angaben unter www.baenkelsaenger.ch. (Pressetext)
"D'Pyramide" von Stefan Heimoz
15 witzige, freche, nachdenkliche Lieder mit Zwischentönen - plus als "Zugabe" eine während einer längeren Sitzung überarbeitete Version des Sitzigs-Blues... Stefan Heimoz hat die CD im Alleingang eingespielt und neben Gitarre und Gesang mit Instrumenten wie Akkordeon, Cajon, Djembé, E-Bass, E-Gitarre, Glockenspiel, Kazoo, Maultrommel, Mund(art)harmonika und Xylophon einige Farbtupfer gesetzt. Die CD ist u.a. bei www.cede.ch und www.itunes.ch erhältlich. Mehr Infos sowie Hörproben und Liedertexte von allen Songs hat es auf www.stefanheimoz.ch.
Das Titellied "D'Pyramide" kann man ab 23.4. auch im Alpinen Museum Bern im Rahmen der Ausstellung "Die AlpenPyramide - 100 Jahre Niesenbahn" hören; die Texte von "Deheim" und "D'Pyramide" sind auch im neuen Buch "Der Niesen und seine Bahn" (von Bruno Petroni) abgedruckt. "Stefan Heimoz ist ein Musiker mit Herz, eindrücklichen Gitarrenkünsten und tiefgründigen Texten." - "Vor allem das Lied über den Niesen ermunterte das Publikum zu lang anhaltendem Applaus. (Pressetext)
zum Anfang

Samstag 10. April 2010 KS
Linard Bardill: "Kinderlieder müssen immer auch für Erwachsene funktionieren"
Ich habe mich mit dem Liederer Linard Bardill über den Unterschied zwischen dem Schreiben für Kinder und für Erwachsene unterhalten - und über seine anderen Projekte.
Wie unterscheidet sich die Arbeit an Kinderliedern vom Schreiben für Erwachsene? Ist eines einfacher oder nur 'anders'?
Ich meine, es ist anders und im Grunde genommen schwieriger. Die Hälfte der Hörer oder Konzertbesucher ist erwachsen. Da müssen die auch auf irgend einer Ebene angesprochen werden. Ein Kinderlied, das nicht auch eine Dimension für Grosse drin hat, ist kein wirklich gutes Kinderlied. Und das ist wirklich schwer. Ich rate niemandem ab, für Kinder zu schreiben. Aber es
scheint mir wichtig, dass aus einem inneren Drang heraus zu tun. Zweitklassiges gibt es genug. Wobei ich sagen muss, dass die Schweizer Kinderliederszene sehr lebendig ist und ein paar wirklich tolle Gruppen und Solisten vorzuweisen hat.
Es gibt einige Liedermacher - du, Roland Zoss, Ueli Schmetzer z.B., die von Liedern für Erwachsene auf Lieder für Kinder umgestellt haben. Was war bei dir der Auslöser für diese Veränderung?
Ich habe im Cevi schon Lieder für Kids gemacht. Ich musste nicht umstellen.
Als meine Kinder klein waren, habe ich einfach die alten Lieder wieder ausgegraben und dazu neue gemacht. Heute gebe ich zu 70% Kinderkonzerte. Die andern möchte ich aber nicht missen, auch wenn es manchmal etwas schwierig ist, aus der Kinderschublade raus zu kommen. 
Gerade ist das Projekt "Caffè Caflisch" gemeinsam mit Pippo Pollina in Deutschland zur Lieder-Cd des Jahres 2009 gewählt worden und wir haben auch den Preis der deutschen Schallplattenkritik dafür bekommen. Das wird aber hier zu Lande relativ wenig beachtet. Von der Presse wird aber die ganze Liederproduktion für Kinder noch weniger wahrgenommen. Trotzdem verkaufen wir immer noch relativ gut. Das ist interessant. Das Haptische, die reale Cd, das Booklett ist für Kinder
und auch für Göttis und Omas offensichtlich immer noch ein Argument. So kaufen sie für Kinder eine Cd, während die andern Cd's einfach aus dem Netz runter geladen werden.
Nach den Verkaufszahlen gemessen sind die Kinderlieder-CDs die komerziell erfolgreichste Untersparte der Liedermacherei. Kannst du die "erwachsenen" Projekte durch die Kinder-CDs querfinanzieren?
Ich subventioniere eher meine Kinderprojekte mit Crossover Charakter mit den kommerziell erfolgreichen Kinder Cd's, so zum Beispiel die Cd "mini Geiss goes Polkajazz" oder die Voglehochzeit mit einer Urvolksmusik, oder die verschiedenen Projekte mit Orchestern. Gerade da ist die Investition enorm und der Cashflow relativ klein. Die Erwachsenen-Cd's finanzieren sich mehr oder weniger selbst.
Weiterlesen: http://www.bardill.ch
zum Anfang

Mittwoch, 30. März 2010 MS
LiederLobby-Generalversammlung mit Mundart Rapper Black Tiger
Am 21. März traf sich die LiederLobby in Signau (BE) zur jährlichen Generalversammlung. Eröffnet wurde der Anlass stimmig und schwungvoll durch das Trio „Tschou zäme“ (mit Hans-Ueli Gerber, Lorenz Sommer und Bänz Hadorn), die vor dem flackernden Kamin des „Mooshüsi“ vier Lieder aus ihrem reichhaltigen Repertoire präsentierten.
Im folgenden statutarischen Teil zog der Präsident Aernschd Born eine positive Bilanz über das letzte Jahr. Verschiedene Projekte (Ausstellung an der ktv-Börse, erstmaliges Durchführen der Chansonade, Workshop-Angebot, das Festival Liedszene.ch, weitere Vernetzung und Präsenz im Internet) konnte die Lobby auch im 5. Jahr ihres Bestehens erfolgreich durchführen. Die Mitgliederzahl ist seit der Gründung kontinuierlich angestiegen und der Verein ist finanziell gesund. Der Ausblick auf das kommende Jahr konzentrierte sich vor allem auf die Chansonade: nach dem grossen Erfolg des letzten Jahres wird diese nun wiederum ab dem 30. April an der ktv-Künstlerbörse in Thun stattfinden (und inskünftig wohl fester Bestandteil der Lobbypräsenz an der Börse werden).
Nach dem reichhaltigen Mittagsbüffet durfte die Lobby dann als speziellen Gast den Mundart-Rapper Black Tiger aus Basel begrüssen. Dieser lud die Anwesenden zu einem intensiven 2½-stündigen Streifzug durch seinen musikalischen Werdegang ein. Mit der Art, seine Lieder zu präsentieren – er trug sie „a-cappella“ vor – überraschte und verblüffte er sein Publikum und bewies, dass Rap auch ohne Beat im Hintergrund besticht – rein durch den Rhythmus und die Poesie des Textes. Nach diesem spannenden Austausch und einer gelungenen GV insgesamt liessen die anwesenden Mitglieder den Tag gegen 16.30 Uhr mit Kaffee und Kuchen ausklingen.
Bilder:
zum Anfang

Freitag, 12. März 2010 KB
Die Chansonade 2010 findet statt!
Im Rahmen der ktv-Börse vom Freitag, 30. April - Sonntag, 2. Mai 2010
Die Bühne im Auftrittsraum "Le Garage" direkt neben dem Börsengelände an der "Thun Expo" steht allen offen, die Lieder, Songs, Chansons und Canzoni präsentieren.
Es gibt keine Einschränkungen in Stil und Sprachen.
Freitag 13-19 Uhr. Samstag 10-19 Uhr. Sonntag (bei genügend Anmeldungen) 10-14 Uhr.
Die Auftrittszeit beträgt 20 Minuten. Die Bühne ist klein und bietet bescheidene Technik. Sie ist geeignet für Soloauftritte und kleine Formationen, weniger jedoch für ganze Bands.
Die Beteiligung ist kostenlos - auch für Nichtmitglieder der LiederLobby.
Die LiederLobby bewirbt die Chansonade und das Bühnenprogramm als Ganzes.
Für die eigene Promo ist jeder selbst verantwortlich - auch für den Auf- und Abbau seiner Instrumente.
Anmeldungen (bitte mehrere Zeitfenster angeben), Fragen und genaue Absprachen bitte über
Barbara Preusler liederlobby@bluewin.ch
Wir freuen uns auf zahlreiche Beteiligung und auf eine aufregende Chansonade
Eure LiederLobby
zum Anfang

Montag, 1. März 2010 KB
Kann man Liederschreiben lehren?
Ein Gespräch mit Markus Heiniger über die Liedermacherschule Sago
Du hast in Mainz die Liedermacher-Akademie Sago besucht. Was ist das und wie bist du darauf gestossen?
Die Liedermacherschule SAGO wurde von Christof Stählin 1989 ins Leben gerufen. Sie war lange Zeit in Friedberg bei Augsburg untergebracht. Seit 2006 wird sie vom "Kultursommer Rheinland Pfalz" finanziell unterstützt und ist in der Mainzer Villa Musica (im Herbst) und in Wasungen, Südthüringen (im Frühjahr) zu Hause. Anhand der jeweiligen Jahresaufgabe optimieren die Teilnehmer ihr Songwriting. Besonderes Augenmerk wird dabei dem Text beigemessen.
Den Liedermacher Christof Stählin lernte ich als Jugendlicher 1987 in Hanns Dieter Hüschs Radiosendung "Treffpunkt Studio Bern" als Interviewgast kennen. Schon damals war mir auf einen Schlag kar, dass er sprachlich einer der Allerbesten ist. Auf seine Schule wurde ich an der Thuner ktv-Börse 2007 im Gespräch mit Christof Stählin aufmerksam.
Das Liedermachen zu lernen und zu lehren ist eher ungewöhnlich. Was ist in diesem Bereich in deinen Augen möglich? Und wo hast du persönlich davon profitiert?
Ja, die Fragestellung liegt leider in der Luft. Aber ist es ungewöhnlich Architektur zu lernen oder Malerei? Ein Künstler muss beides sein: Autodidakt und zugleich ein lernbegieriger Schüler. Bei SAGO habe ich gelernt, ein Chanson als Gegenstand kritisch betrachten zu lassen und es auch selber so zu betrachten. Ein Lied hat in der Regel eine relativ kurze Form. Es gilt dabei ein möglichst schnörkellos klares und verständliches Bild zu zeichnen. Und gerade in dieser Klarheit kann dann poetische und menschliche Tiefe entstehen oder auch Humor und Satire. Persönlich habe ich von Christof Stählins und Martin Betz' Referaten sowie von den Kritikrunden, in denen man sich gegenseitig Lieder vorstellt profitiert. Aber natürlich auch vom Gesangsunterricht bei Tina Häussermann.
Sago ist nicht nur Akademie, sondern auch eine Vereinigung von Liedermachern. Was ist der Gewinn, in einem solchen Netzwerk aktiv zu sein?
Als Schweizer bietet SAGO natürlich die Möglichkeit, Hochdeutsch zu schreiben und zu singen. Wer beim Schweizer Mundartlied bleiben möchte, tut sich bei SAGO erfahrungsgemäss eher schwer, weil die Deutschen unsere Feinheiten ammen nicht so richtig verstehen. Aber die Horizonterweiterung hat sich für mich enorm gelohnt. Es ist für mich eine schöne Sache, heute Leute, wie Martin Betz, Sebastian Krämer, Tina Häussermann, Holger Sarmann und viele andere wunderbare SongPoeten zu meinen Kollegen und Freunden zählen zu dürfen. Netzwerke tragen uns. Das ist enorm wichtig. Das spüre ich gerade auch bei der CH-Liederlobby.
Weiterlesen:
www.m-heiniger.ch
www.sago-schule.de
zum Anfang

|